soft opening

Zum zweiten Mal öffnet das Eselsohr seine Pforten. Seit dem Umzug ist einiges passiert, aber natürlich gibt es auch noch reichlich zu tun. Lasst Euch von dem rustikalen Charme einer Baustelle verführen – einem Übergangsraum, in dem die Zukunft freundlich grüßt und zum Gestalten einlädt. Man findet uns in der Richard-Wagner-Str. 67.

Wir-ziehen-aus Party

Im August müssen wir unseren alten Laden verlassen und wollen zum Abschied nochmal eine letztes Mal feiern bevor die Umzugs- und Renovierungsarbeiten für den neuen Laden beginnen. Es wird Cocktails und veganes Essen geben. Also kommt am Samstag ab 20 Uhr vorbei.

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Positive Erfahrungen und Ermutigungen beim Politik machen.

Freitag, 18. September 2020 von 18:00 bis 21:00

„Und dann sind sie mal vor uns weggerannt…“ – Online-Workshop über
positive Erfahrungen und Ermutigungen beim Politik machen
Inhaltstext:
„Na, wie war die Demo?“ So fängt das Gespräch meistens an. Was ist alles so schiefgelaufen? Wer ist gar nicht erst aufgetaucht? Wo wurde rumgemackert?
Und am Ende steht wieder einmal die Frage im Raum, ob das Rumgelaufe, das Frieren, die blauen Flecke, das Drucken von Flyern, die Ausarbeitung eines Redebeitrags oder Artikels, irgendwas gebracht haben.
Ob es nun um ein Gespräch mit der Beziehungsperson geht oder die letzte Blockade – Alles ist politisch.
Wir wollen uns in diesem Workshop mit den negativen und positiven Aspekten des „Politik machens“ beschäftigen. Dazu werden wir uns mit verschiedenen Methoden dem Thema nähern und uns gegenseitig zuhören, bestärken, ermutigen, empowern, unterstützen und motivieren.

Format
Nach reiflicher Überlegung und viel ausprobieren wird der
Online-Workshop über ZOOM stattfinden. So kann der Online-Workshop auch
möglichst dynamisch gestaltet werden.

Anmeldung
Die Anmeldung ist erforderlich. Es gibt insgesamt 16 Plätze. Bitte melde dich dazu per Email an unter: eselsohr@riseup.net. Dort erhälst du dann weitere Informationen zum Online-Workshop.

Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt und ist offen für
alle Geschlechter. Veranstaltet von queer_topia*
(queertopia.blogsport.de, fb: queer_topia*).
Dauer: 3 Stunden

Wir machen den Vortrag zusammen mit Students for Future Kaiserslautern und Fridays for Future Kaiserslautern, unterstützt vom AStA der TU Kaiserslautern.

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Umsonstflohmarkt

Das Eselsohr ist vorerst weiter geschlossen, aber wir haben die Zeit genutzt! Wir freuen uns gleich drei Umsonstflohmärkte ankündigen zu dürfen. Juni, Juli und August am jeweils letzten Wochenende von 11:00-17:00 Uhr. Immer Samstag und Sonntag.

Auch diesmal freuen wir uns wieder über Sachspenden (Kleidung, Geschirr, Bücher, Kinderspielzeug, …). Falls euch also beim Corona-Putz alte Dinge auf die Füße gefallen sind, für die ihr keine Verwendung mehr habt bringt sie doch vorbei und stellt sie anderen zur Verfügung. 🙂

Der Umsonstflohmarkt findet zwar draußen statt, aber achtet bitte trotzdem auf das Tragen von Masken und haltet genug Anstand voneinander.

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Geiles aus der Weltgeschichte

Am Samstag war Helge Döhring vom Institut für Syndikalismusforschung zu Gast im Eselsohr. Mit über 35 Leuten war der Vortrag sehr gut besucht – danke an alle, die da waren! In dem Vortrag machte Döhring eine Reise durch Europas Geschichte der Freiheit – Geiles aus der Geschichte. Anhand von Beispielen aus über einem Dutzend Ländern zeigte er auf, dass es immer wieder freie Gesellschaften und emanzipatorisches Aufbegehren gab. Die Reise begann und endete in Kurdistan. Es ist wichtig daran zu erinnern und Geschichte aus dem Blickwinkel der Unterdrückten zu schreiben, denn:

“Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge”. – Bertold Brecht

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Vortrag: Geiles aus der Weltgeschichte

Der Sprecher Helge Döhring (Institut für Syndikalismusforschung) zeigt die libertäre Geschichte Europas in über einem Dutzend Stationen auf. In einer Zeitreise beleuchtet er freie Gesellschaften und emanzipatorisches Aufbegehren in Spanien, Estland/Schweden, der Ukraine, Frankreich, Deutschland, Italien, Griechenland und in Ägypten.
Die meisten dieser Ereignisse nahmen weltgeschichtlich bedeutende Ausmaße an. Soviel sei verraten: Es beginnt in Kurdistan und endet in Kurdistan.

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Vortrag: Ursachen des Faschismus

Am Samstag fand der erste Vortrag im neuen Jahr statt. Thema waren die
materiellen, ideologischen und psychologischen Ursachen des Faschismus,
sowie ein Blick auf die historischen Wurzeln. Wer möchte kann sich den
35-minütigen Vortrag hier anhören.

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November 1918 – Der verpasste Frühling

Immer noch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem
Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der
Schwächere und zurück bleibt die Lüge. – Bertolt Brecht

Im Gedenken an die Arbeiterinnen und Arbeiter, die vor 100 Jahren im
November für einen Frühling in Deutschland kämpften. SPD und DGB feiern
in diesen Tagen 100 Jahre Sozialpartnerschaft mit dem deutschen Kapital.
Verraten haben sie damals und heute die proletarischen Massen, die vor
100 Jahren für viel weitreichendere Forderungen wie Rätedemokratie,
Sozialisierung der Betriebe und Antimilitarismus auf die Straße gingen
und dafür bluten mußten.

Am Freitag den 26.Oktober stellte der Autor Klaus Gietinger im Eselsohr sein
Buch „November 1918 – Der verpasste Frühling“ vor, welches den November
1918 aus Sicht der einfachen Leute erzählt, die versuchten die Geschicke
selbst in die Hand zu nehmen. Es sind nicht nur Kaiser, Könige, Bonzen
und andere „Eliten“ die Geschichte schreiben.
Ab sofort ist der Vortrag auch online verfügbar:

>Zum Vortrag<

Dauer: 50 Minuten

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Vortrag im Oktober – Der verpasste Frühling

Freitag, 26.10.2018, 19 Uhr: November 2018 – Der verpasste Frühling

Vortrag von: Klaus Gietinger, geb. 1955, ist Sozialwissenschaftler,
Drehbuchautor und Regisseur.

Ein flammendes Plädoyer dafür, die verpasste soziale Revolution zwischen
Kieler Matrosenaufständen und Weimarer Republik dem Vergessen zu
entreißen! 100 Jahre nach dem November 1918 spricht man nur noch vom
»Kriegsende«, vom »Zusammenbruch des Kaiserreichs«. Dabei war die
Novemberrevolution tatsächlich ein Aufbruch, ein Aufbäumen gegen die
herrschenden Klassen. Matrosen, Soldaten und Arbeiter waren noch
bewaffnet – und sie hatten genug von den alten Eliten, sie wollten das
allgemeine Wahlrecht, die Sozialisierung, die Zerschlagung des
Militarismus und die Revolution – ein für alle Mal, jetzt oder nie!

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